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IHK AusbildungsbetriebDas Handwerk

Europäischen Sozialfonds (ESF) in Baden-Württemberg

Missio- Truck verschafft Einblicke in Flucht – Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements.

2017-10-23:E1

Stellen Sie sich vor, Sie leben im Ostkongo. In einem Land das reich an Rohstoffen ist. Neben Gold, Diamanten und Erdöl findet sich hier auch Coltan. Coltan ist ein notwendiger Bestandteil von medialen Elektrogeräten, wie Handys oder Computern. Schon seit 18 Jahren herrscht Krieg im Ostkongo. Viele Familien, Kinder, Frauen und Männer sind auf der Flucht, um den Verhältnissen und der Versklavung als Arbeiter in den Coltanminen zu entgehen.

In der Zeit vom 17.- 21. Juli hatten rund 200 Schüler und Schülerinnen, sowie interessierte Gruppen die Gelegenheit sich in die Lage eines geflüchteten Menschen aus der Region des Ostkongos zu versetzen und seine Flucht durch die multimediale Ausstellung im Missio- Truck nachzuempfinden. Die Besichtigung des Missio – Trucks wurde von zwei pädagogischen Fachkräften begleitet und durch die Große Kreisstadt Waldkirch, die katholische Seelsorgeeinheit Waldkirch, das Eine Welt Forum Freiburg und die Waldkircher Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbH und dem dort eingebundenen Weltladen ermöglicht.
Nach intensiver Auseinandersetzung mit der Lebenslage, den Bedingungen im Ostkongo und Austausch in der Gruppe, schlüpfte jeder Teilnehmer in die Rolle eines Flüchtlings. Hier konnte er zwischen acht Avataren wählen. Jeder Avatar war durch seine Biographie geprägt, die die Flucht beeinflusste. Die Teilnehmer durchliefen im Truck verschiedene Stationen der Flucht. Hierzu zählte u.a. das Ankommen auf dem Marktplatz, die Schutzsuche vor Bomben in der Kirche und die Flucht mit dem Auto. Während der Flucht mussten die Teilnehmer innerhalb kurzer Zeit Entscheidungen treffen, die den Prozess der Flucht beeinflussten. Hatten sie beispielsweise ihre Dokumente vergessen, konnten sie später keine Arbeit aufnehmen.
Durch die multimediale Ausstattung und die Identifizierung mit einem Flüchtling wurde die Flucht realistisch dargestellt. Die Teilnehmer erlebten am „eigenen Körper“, was es heißt zu flüchten und welche Gefahren, Ängste und Hoffnungen eine Flucht mit sich bringt.
Während der Ausstellung stellte am Donnerstagabend der Weltladen in Waldkirch seine Arbeit vor. Unter dem Motto: „Fairantwortung übernehmen und Fluchtursachen bekämpfen“ Sucht der Weltladen weitere interessierte ehrenamtlich Mitstreiter. Der faire Handel verschafft vielen Menschen weltweit ein existenzsicherndes Einkommen und ein Leben in Würde. Gleichzeitig ist er ein Modell für gerechteres Wirtschaften und damit eine Herausforderung an den meist unfairen Handel weltweit. Wenn Sie für Ihre Freizeit eine sinnvolle Betätigung suchen, und Sie Interesse am Fairen Handel haben, bietet der Weltladen in Waldkirch die Möglichkeit sich ehrenamtlich zu engagieren. Interesse ? Melden Sie sich direkt beim Weltladen in Waldkirch, Lange Str. 67, 07681 – 4936691, weltladen@wabe-waldkirch.de oder bei Frank Dehring: 07681 – 474 54 52,  frank.dehring@wabe-waldkirch.de