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Europäischen Sozialfonds (ESF) in Baden-Württemberg

Café du Burundi

Die Idee des „Baden-Württemberg Kaffee“ zur Landespartnerschaft Baden-Württemberg und Burundi

Im Rahmen der Fairen  Woche stellte der Landtagsabgeordnete Marcel Schwehr am vergangenen Freitag die Idee des „Baden-Württemberg Kaffee“ vor. Stattgefunden hatte die Infoveranstaltung im Mehrgenerationenhaus der Stadt Waldkirch.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Frank Dehring, dem Geschäftsführer der Waldkircher Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft (Wabe), berichtet Marcel Schwehr, MdL, von seinem Aufenthalt in Burundi.

„Burundi gilt als eines der ärmsten Länder der Welt“, so Marcel Schwehr. Obwohl Burundi flächenmäßig kleiner ist als Baden-Württemberg, liegt die Einwohnerzahl zwischen 10 und 11 Millionen Einwohnern. Von ihnen leben ca. 90% von der Landwirtschaft. Da die landwirtschaftlichen Nutzflächen jedoch sehr gering sind und Nahrungsmittel daher oft knapp werden, liegt die Kindersterblichkeit bei ca. 20%. Dennoch gebärt eine Frau in Burundi durchschnittlich 6,9 Kinder.

Außerdem berichtet Marcel Schwehr von einer Rundreise bei der man viele verwahrloste Kinder am Straßenrand sehen konnte, welche befallen von Würmern und Parasiten „ohne Perspektive“ sind. Nur wenige Kinder in Burundi haben das Glück zur Schule gehen zu dürfen, dabei haben sie einen täglichen Fußweg von insgesamt 30 Kilometern. Denn Straßenverbindungen und richtige Straßen gäbe es laut Marcel Schwehr nicht, lediglich unausgebaute Feldwege ermöglichen den wenigen Autobesitzern von einem Ort zum anderen zu gelangen. In diesem Zusammenhang spricht Marcel Schwehr von „schlimmen Zuständen“ die in Burundi herrschen.

Auch Elektrizität kennen die Einwohner Burundis nicht. Wenn um 18 Uhr die Sonne untergeht, müssen sie zu Bett gehen und können erst am nächsten Morgen um 6 Uhr wieder aufstehen, wenn die Sonne aufgeht. „Deshalb brachten wir ihnen Taschenlampen mit“ berichtet Marcel Schwehr. Diese verursachten große Freude in den Gesichtern der Menschen.

„Auf den Kaffeeplantagen wurden wir von den Bauern in deren Festtagskleidung empfangen und rund um die Plantagen war das Militär versammelt“, erzählt Marcel Schwehr weiter. Die Plantagen befinden sich auf einer großen Lichtung mitten im Urwald. Etwa 6000 Familien leben nicht nur von den Kaffeeplantagen, sondern sind regelrecht davon abhängig.

Der Kaffee wird in Burundi geerntet und in Deutschland weiterverarbeitet, daher auch der Ausdruck „Baden-Württemberg Kaffee“. Ziel der Landespartnerschaft von Baden-Württemberg und Burundi ist es, den Menschen in Burundi eine Wohnmöglichkeit zu verschaffen und durch faire Preise sowie Spendennetzwerke Krankenhäuser für Kinder und schwer kranke Erwachsene zu errichten. Daher fordert Marcel Schwehr am Ende seines Vortrags zum fairen Kauf auf und eröffnet eine offene Gesprächsrunde.

Nach einem Schlusswort von Frank Dehring wurde ein Kaffeetisch eröffnet mit Kaffee aus Burundi und fair gehandeltem Gebäck.