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Europäischen Sozialfonds (ESF) in Baden-Württemberg

Bundesminister für Arbeit besucht die Wabe

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Geschäftsführer Martin Müller stellte die WABE, ihre Aufgaben und Ziele vor. Das am 28.4.1999 im Waldkircher Ratssaal als e.V. ins Leben gerufene Unternehmen hatte das Ziel, eine ganzheitliche Partnerschaft zum Wohl von Arbeitslosen in der Region aufzubauen, um möglichst viele Menschen zu fördern, auszubilden und in den 1. Arbeitsmarkt einzubringen. 2006 wurde die WABE gGmbH gegründet. Mit berechtigtem Stolz berichtete Müller, dass die Realisierung der WABE-Idee nachhaltig geglückt sei, denn allein in den letzten drei Jahren konnten 280 Menschen ohne Arbeit in den 1. Arbeitsmarkt vermittelt werden. Müller lobte die Ideen der Hartz Reformen als richtiges Instrument für die Belebung des Arbeitsmarktes.

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Arbeitsminister Scholz hörte lange zu und zeigte sich beeindruckt. Er brachte in seiner hanseatisch ruhigen und sachlichen Art zum Ausdruck, dass er in der erfolgreichen Arbeit der WABE den Beweis sehe, dass die umstrittenen Hartz-Reformen sinnvoll waren. Das Ziel der WABE und die Hartz 4 – Gesetze seien identisch. Beide würden das Ziel verfolgen, Arbeitslose mehr zu aktivieren, um sie wieder in den ungeförderten Arbeitsmarkt zu integrieren.

Scholz erklärte, dass die Kurzarbeit der sinnvollste Weg sei, möglichst viele der 40 Millionen Beschäftigten ohne Jobverlust durch die Krise zu bringen. Er werde per Verordnung den Kurzarbeitszeitraum auf 24 Monate verlängern, wenn es notwendig sein sollte. Die Regierung sei bereit, die Folgen der Krise zu lindern, soweit dies im Rahmen der Mittel möglich sei.

Die gemeinnützige WABE GmbH ist heute Dienstleister für die ArGe Emmendingen, deren Arbeit ausdrücklich gewürdigt wurde. Die WABE wird insbesondere von den Waldkircher Industrieunternehmen Sick und Faller unterstützt. Der Minister führte aus, dass „der Pragmatismus dieser Gegend dazu führt, dass sich Unternehmen beteiligen, was es nicht überall gibt“. Seine positive Aussage gipfelte in der Feststellung, dass „das was Sie hier machen, man von nirgendwo her verschreiben kann. Das Tollste ist das, was man nirgendwo bestellen kann, das Herz, mit dem man hier die Probleme angeht“.

SWR 4 Radio Breisgau